Schritt für Schritt Guide

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Schritt für Schritt zu Ihrer Kur

Sie haben sicherlich viele Fragen. Wir helfen Ihnen, einige davon zu beantworten.

Wir pflegen eine gute Zusammenarbeit mit Beratungsstellen. Wir empfehlen Ihnen bei der Beantragung eine Kontaktaufnahme dorthin.

 

Schritt für Schritt zur Kur

Wer hat Anspruch auf eine Kur?

Grundsätzlich haben alle Frauen, die Kinder erziehen oder erzogen haben, einen Anspruch auf eine Mütter- oder Mutter-Kind-Kur. Voraussetzung ist, dass Ihre Ärztin oder Ihr Arzt die Notwendigkeit einer Vorsorge- oder Reha-Maßnahme attestiert.

Wie läuft das Antragsverfahren?

Wenn Sie eine Kur machen möchten, sollten Sie zuerst eine Beratungsstelle der Müttergenesung in Ihrer Nähe aufsuchen. Dort erhalten Sie neben vielen Informationen rund um die Kur auch das Attestformular für Ihren Arzt/Ihre Ärztin, einen Meldebogen und einen Selbstauskunftsbogen für die Krankenkasse. Ihre Kurberaterin wird Ihnen wichtige Tipps dazu geben. Sind die Unterlagen ausgefüllt, stellt Ihre Kurberaterin für Sie den Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse. Es ist sinnvoll, den Kurantrag über eine Beratungsstelle einzureichen, da Ihre Beraterin die Unterlagen zuvor auf Vollständigkeit und Richtigkeit prüfen wird - und das beschleunigt die Bearbeitung Ihres Antrags. Sobald Sie Nachricht über die Entscheidung Ihrer Krankenkasse haben, setzen Sie sich mit Ihrer Kurberaterin für die weiteren Schritte in Verbindung. Rund sechs Wochen vor Kurantritt sollte die Kostenzusage der Krankenkasse vorliegen, danach erhalten Sie in Büsum einen Festplatz. Etwa drei Wochen vor Kurantritt erhalten Sie von Ihrem Kurhaus eine Einladung zur Kur mit allen wichtigen Informationen.

Wie wird eine Kur finanziert?

Hat Ihre Krankenkasse die Kur bewilligt, übernimmt sie auch die Kosten für Ihre Kurmaßnahme (Unterbringung, Verpflegung, medizinische und psychologische Versorgung). Die gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlung von momentan zehn Euro pro Tag müssen Sie selbst zahlen (außer bei Härtefallregelung wegen geringem Einkommen). Für Ihre Kinder wird keine Zuzahlung erhoben. Die Fahrtkosten müssen Sie zunächst bezahlen und bekommen diese nach Abschluss der Kur anteilig erstattet. Für Beihilfe- und Privatversicherte gelten andere Regelungen. Bitte erfragen Sie diese bei Ihrer Krankenversicherung.

Meine Kur wurde abgelehnt - was soll ich tun?

Lassen Sie sich nicht entmutigen und legen Sie Widerspruch ein. Achten Sie dabei auf die Frist für den Widerspruch, die nach 4 Wochen abgelaufen ist. Ihre Kurberaterin wird Sie dabei unterstützen.

Was passiert mit meinen Kindern?

Wenn Sie alleine zur Kur fahren, klärt Ihre Kurberaterin die Versorgung Ihrer Kinder. Ihre Krankenkasse ist dazu verpflichtet, stundenweise Kinderbetreuung zu bezahlen, wenn Ihre Kinder unter zwölf Jahre alt sind. Wenn Sie mit Ihren Kindern zur Kur fahren, werden sie im Rahmen der Kur pädagogisch betreut und bei Bedarf medizinisch behandelt.

Wie geht es nach der Kur weiter?

Wieder Zuhause holt Sie der Alltag schnell ein. Damit Sie möglichst lange von Ihren neuen Anregungen und Ihrer Energie zehren können, laden einige Kurberatungsstellen Sie zu einem Nachtreffen mit anderen Kurfrauen ein. Hier können Sie sich austauschen, Anregungen bekommen oder über Hilfen informiert werden. Bitte sprechen Sie bereits bei der Beantragung Ihre Beraterin an.

Was kann ich sonst noch für mich tun?

Viele Krankenkassen bieten inzwischen für ihre Versicherten Kurse zu den Themen Ernährung, Bewegung oder Stressbewältigung an. Diese werden zum größten Teil erstattet und sie können vor und auch nach einer Kur sinnvoll sein.

Wann beginnt die Kur?